Klimazerstörung – schneller am Ende der Welt

Dass Trump das Weltklima zerstört, nebenbei auch deas der USA, wissen wir. Keine weiteren Adjektive für den Diktator. Er tut, was er kann, nicht was er soll.

Die Folgen sind klar: Ähnlich wie in Kriegen wird durch das Umweltversäumnis das Ende der Menschen auf der Erde beschleunigt. Keiner soll so tun, als könnte man das mit „guter Politik“ und baldigem Eingreifen noch verhindern. Man könnte (Optativ!) es hinauszögern, aber nicht verhindern. Dazu braucht es Einsicht, Politik, Moral und eigene Handlungsfähigkeit. Nicht einfach Widerstand gegen Trump: er hat hinreichend viele Verbrecher an seiner Seite. Wie andere Diktatoren auch.

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Die Geschihte der Umwelt und ihres Schutzes hat einen Vorlauf, der so weit zurückgeht, wie es Menschen gibt. Und Gebote, zunächst nur religiöse, später auch gesellschaftlich politische, die ein Unterlaufen der Welterhaltung befürworten, nur wenige: die es unterbinden wollen. Trump und andere Diktatoren stehen am Ende der Evolution, die scheinbar zur Zeit von Technomilliardären und Digitalfürsten, und nicht aus der4 Politik, bestimmt wird. Sagen wir es genauer: die Evolution wird einerseits von ihren Produkten überholt, andererseits ist sie ermüdet und sieht keine Zukunft, die wirklich eine Zukunft ist und keine Fortsetzung der Gegenwart. Wir erleben den Anfang dieses Abstiegs, nicht persönlich und subjektiv sein Ende. Aber unsere Generation wird die Unumkehrbarkeit der Erdtemperatur noch erleben.

Wer an sein oder ihr Leben im Jenseits glaubt, den stört das vielleicht nicht, wenn er oder sie sicher ist, dass es im Jenseits wenigstens gut, vielleicht besser wird. Die Hölle haben ja sogar gläubige Jenseitsreligiöse weitgehend abgeschrieben. Wer meint, mit dem Sterben endet das Leben, also auch das Bewusstsein seiner selbst, dem könnte das gleichgültig sein, ging es nicht um die Zuneigung zu eigenen Kindern, Enkeln, zu Geliebten und Befreundeten, zu Menschengruppen…nicht übertreiben: wen hast du wirklich im Blick?

Insoferne haben wir dem Diktator Trump zu verdanken, dass er binnen kurzer Zeit die Endlichkeit der Menschen nicht nur betreibt – da ist er nicht allein -, sondern auch verkündet – da sind es weniger Diktatoren an seiner Seite, aber noch hinreichend viele. Eine Reaktion muss sein: dagegen anzukämpfen, selbst wenn es einem nicht nicht unbedingt nützt, wenn es vielleicht konkret schadet. Das heißt, verkürzt, Politik und Moral. (Noch zu meiner Jugend hätte man vorschnell gesagt: also „Bildung“, heute ist das Bukett größer). Da geht es schon um Strategie und Taktik, aber nicht um einen direkten Faustschlag in die Gesichter der Diktatoren und ihrer servilen Untergebenen. Auch keine Unterwerfung. Wie man angreift, aber auch sich wappnet und resilient macht, kann man so – SO – nicht sagen oder hier aufschreiben. Der Vorrang des Tuns kommt ohne Begriffe auch nicht aus, aber das wird anders, menschlich, vermittelt. Da finden wir uns zusammen und räumen die Nebenwidersprüche beiseite. Das können auch wir.

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