Naive Vergleiche – und sinnvolle Differenzen

Fast schon ein Kalauer: die EU mit dem römischen Reich, Imperium Romanum, zu vergleichen; oder Stalins Sowjetunion mit Gorbatschows Russland – oder mit Putins? oder die AfD mit NS oder Meloni mit Mussolini oder…Wenn es „private“, persönliche Vergleiche sind, kann und soll man darüber diskutieren, Klarheit schaffen, warum jemand einen bestimmten Vergleich erfindet oder übernimmt, ihm zustimmt oder ihn ablehnt. Heute sind derartige Vergleiche fast immer in den Medien und haben größeren Einfluss nicht nur auf private, sondern auch auf öffentliche Bewusstseinsbildung, mit Einwirkung auf die Politik – oder nicht.

Oder nicht. Auch darauf kommt es mir an. Wer akademische Logik studiert, kann Vergleiche in allen Varianten verstehen, erkennen, gestalten. Nur: das ist nicht einfach und auch gebildeten Laien nicht einfach zugänglich. Wikipedia ist da streng: Vergleichende Methode – Wikipedia

  • der formalen Beschreibung (Vergleich von Strukturen, Regierungssystemen etc.),
  • der darauf aufbauenden Erklärung (von kausalen Zusammenhängen, Ursache-Wirkungs-Beziehungen im engeren Verständnis),
  • einer auf der Analyse basierenden Prognose (zur Vorhersage möglicher Entwicklungen, etwa durch den historischen Vergleich), sowie
  • der bewertenden Interpretation (speziell für normative Aussagen zum politischen System).

Das meine ich „eigentlich“ nicht, aber Vergleiche in der Alltagskommunikation haben den gefährlichen Nachteil, oft ganz anders weiterzuwirken, als ein vergleichender Einwurf es vorhatte. Andererseits: ohne Vergleiche gibt es keine Wissenschaft, schon gar keine Geschichtswissen-schaft, schon gar keine…Aber im Alltag gehts nicht um die Wissenschaften, da sind es oft Erfahrungen und Eindrücke, oft Überlieferungen, oft irrige Vorstellungen, die Vergleiche dauernd anstellen. Und ohne sie wäre Kommunikation ganz und gar unmöglich und jedenfalls schwierig.

WARUM ich das so einsetze? Weil im politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen Diskurs über Vergleiche mehr als nur Haltungen und Überzeugungen erzeugt werden, sondern wiederum Politik, Ökonomie etc. beeinflusst und geprägt werden.

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Macht selbst ein Experiment: Vergleicht Hitler mit Stalin, mit Putin, Trump mit Putin und Hitler usw. und vergleicht eure Kriterien mit dem Nachdenken, wie ihr drauf kommt, und welche Quellen sich da als erste vordrängen. Diese Vergleichsvorgänge sagen etwas über eure Bildung, eure Standpunkte, eure Vorurteile…

Eines meiner wichtigsten Beispiele ist ganz aktuell: Womit können wir Israelis mit Palästinensern vergleichen, weiterhin Israelis sich und Palästinenser, diese sich mit Arabern, die Israelis mit Juden oder als Juden oder als jüdische Mehrheit etc. Ihr erkennt, dass hier eine lange Entwicklung von Fragen und Vergleichen sofort möglich ist, aber dass es auch unmöglich ist, ein- oder wenig-dimensional Schlussfolgerungen zu erzeugen und zu kommunizieren. Aber es kann ja sein, dass solche notwendig sind, um das, was in Israel, Gaza, dem Nahen Osten, dem Kampf gegen Iran etc. sich ereignet, nicht nur zu verstehen, sondern darüber mit einer Meinung, einer Haltung sich zu verständigen. Wenn ich z.B. die gute Informationssendung des DLF am 13.5. um 7.50 zur rasanten Entwicklung der radikalen israelischen Rechten auch bei Militär verstehen will, reicht es nicht, allein die Daten festzustellen. Wo kommt die religiöse Verbindung mit dem Zionismus historisch her? Und kann ich von „dem“ Zionismus überhaupt sprechen? Die Antworten sind, darauf bestehe ich, zu komplex für Schlagworte; sie zu verstehen, bedarf es ziemlich viel Wissen, und früher hätte man gesagt, es bedürfe einer breiteren Bildung, um die Beziehung der Juden (Ethnos) bzw. der jüdischen gesellschaftlichen Strukturen (ethis, sozial, kulturell, historisch etc.) zu einander und „nach außen“ )in die nicht-jüdische Welt und Umwelt zu verstehen und sich zu positionieren.

Bei diesen Bemerkungen denke ich an Diskussionen mit dem gerade verstorbenen Micha Brumlik, mit vielen meiner jüdischen Freunde, mit Studis und KollegInnen…und die möglichen und wirklichen Kontroversen untereinander konstituieren geradezu das, was so einfach „Judentum“ heißt. Nun, dazu habe ich hier viel geschrieben, und wenn wir zurück an den Anfang dieser Mitteilung gehen, dann zeigt sich auch, womit man Juden und Palästinenser „vergleichen“ kann und soll, und womit nicht.

Wisst ihr, wer Daniel Libeskind ist? ein auch mit KI verfasster Text von gestern weist auf ihn hin („Sollte es besser wissen“: Star-Architekt Libeskind mit Warnung an Deutschland). Warum ich das aufrufe? Weil es schon zeigt, in wieviele Ritzen und Falten der Gesellschaft das Thema geht. Und ihr wisst, warum ich bei diesem Thema bleibe. Das heißt aber nicht, dass es das gedankliche Zentrum der Welt ist, es muss da immer so viele geben, wie für die Zukunft wichtig sind. Umwelt an erster Stelle. Und dazu kann man den altmodischen Begriff der Bildung exhumieren, zum Beispiel.

Ich hatte ja begonnen über VERGLEICHE zu schreiben. Und wenn ihr immer die Vergleiche heranzieht, die euch wichtig sind und nicht die, die gerade diktiert werden, dann kommen spannende Themenmuster zustande, die schon Einfluss auf das politische Selbstverständnis haben. Vergleiche enthalten den Begriff der Gleichheit, eine Folge von Freiheit, nicht ihren Ausgang. Das macht sie so spannend.

Frühlingsdepression

Wenn man vieles durchschaut, manches besser weiß als andere, wieder manches gar nicht kritisieren möchte, mit einem Wort – wenn man ein wacher, kritischer Mensch mit entsprechenden Wahrnehmungen ist, wie kann man sich schützen vor der Abschleifungen durch immer das Falsche, das Schlechte, das unangreifbar Unsinnige`? Darauf will ich hinaus: dass man nur kritisieren soll, was man kritisieren kann. Aber kann man den rechten Flügel der Bundesregierung kritisieren? Ich bin ganz seriös, wenn ich sage, dass ich nicht kritisieren will, wen ich verachte, und dass ich niemanden verachte, der eine reale politische Rolle zu spielen vorgibt. Das ist ein logisches Dilemma. Dem ich nicht entkomme. Aber ich schreibe es euch, weil ihr vielleicht aus der Zwickmühle rauskommt. Ich könnte natürlich die verachtenswerten Gestalten aufwerten, dann kann ich in Widersprüchen sie kritisieren und alles wäre ok…hab ich probiert, und es wurde lächerlich, hat mich befleckt und niemanden beruhigt. Also zieh ich mich zurück und widme mich den Frühlingswinden und den frühen Blüten und der Täuschung, man könne die Natur noch retten und sich damit auch. Probiert das einmal, geht spazieren. Dann hört ihr die Vögel, der Tau liegt auf dem Gras, das Reh beäugt euch und der Habicht schaut. Natürlich wehrt sich der Realismus gegen diese Simplizität, aber lasst das einmal zu.

Wenn man abstumpft, weil man ständig bei wiedreholter Wahrnehmung die Kommentare auch wiederholt, dann ist eine Alternative, sich zurückzuziehen. Philosophisch einfach, real und politisch schwierig. Der Wal erregt mehr Aufsehen als die Verhungerten im Sudan, das ist ein richtiges Beispiel. Ich bin nicht allein mit einem Begriff, der um sich greift: Biedermeier. Hat natürlich kulturelle Folgen, gute wie schlechte, soziale ohnedies. Politik gibt es da nicht so direkt, was ich von Merz sage, ein 0,8 Politiker, gilt irgendwie für das System. Die Innenpolitik regiert die Kultur, Außenpolitik gibt es für die Abhängigen ohnedies kaum, und Soziales kommt mit der stagnierenden Wirtschaft ins Rutschen. Nebbich, so ein negatives Szenarion, bleibt einem ja nur die zerstörte Hinwendung zur Kultur. Das ist eine Wiederholung früher Reaktionen der Grünen: ohne Gewalt und Gegen-schläge auf eine zu große Barriere zu reagieren. Ich nenne das produktives Aushöhlen: wenn diese Staatsform gewinnt, kann niemand sagen, über wen und was sie gewonnen haben wird. So drehen sich auch Demokratien in Richtung Diktatur. Und wer aushöhlt, leistet den Widerstand für morgen, nicht für heute. Am Ende des Biedermeier steht die Revolution, man weiß nicht, ob sie erfolgreich ist. Aber was ich weiß: die Wappnung gegen die depressive Unterwerfung ist wichtig. Im Privaten wie im Öffentlichen: wenn man schon sterbenskrank ist, soll man sich dem Leben, dem Lebendigen zuwenden. „Pathetische“ Worte, aber ja, da kann ich ironisch sein. Nur nicht 0,8.

Zurück zum Naturerlebnis. Umwelt als (einzige?) Hoffnung für das Agieren von Politik. Das ist kein Ausweichen. Die 0,8 er, nicht nur bei uns, zerstören schon die Zukunft unserer Enkel, schon in diesem Jahrhundert. Am Beispiel des Waldiskurses kann man das durchexerzieren. Unsere Kinder und Enkel werden noch leben müssen und lernen können, wie man die jetzigen Wohlstandskoordinaten verändert, sie haben nicht viel Wahl. Und da ich sonst nichts prophezeie, wirklich nicht: lest zurück, dann wenigstens dies: es wird größere Völkerwanderungen geben, weg von Hunger und Dürre, auch weg von Diktatur, die durch die 0,8 Politik, auch der EU, nicht aufgehalten werden kann (ich war vor 40 Jahren in Kairo, damals lebten da 5 Millionen, heute sind es 25…). Europa ist nicht Karthago, aber zwischen dem 2. und 3. Krieg wird der kontinentale Abstieg um sich greifen. Man kann dagegen etwas tun. Politik als Herstellung von Freiheit. Der Kreis schließt sich, die Umwelt als Anregung die Welt zu retten.

Das waren auch einmal GRÜNE Diskussionen. Können wieder kommen. Es hat wenig Sinn, sich am verachtenswerten Wirklichen abzuarbeiten, wenn der Widerspruch ins Leere verpufft, so wie eine Rakete ins Weltall. Aber wir dürfen das Ganze ja nicht vergessen, um den richtigen Augenblick, politisch zu agieren, nicht zu verpassen.

Kein Entkommen…

„Er schon wieder“, ein guter Titel für einen Essay über Carl Schmitt, seit 40 tot, aber noch ganz aktiv in der rechten Hirnhälfte, neuerdings in USA, aber immer schon bei uns, obwohl die linken Hirnlappen da auch zugeneigt waren (Alexander Camman in der ZEIT #19, von dieser Woche). Dieses Feuilleton empehle ich, weil es die zählebige Präsenz der deutschen Rechten belegt, denen die Demokraten leider ausweichen anstatt sie zu konfrontieren.

In der gleichen Zeitung, Abteilung Geschichte, schreibt Claus Leggewie über den „Kaiser von Amerika“, und viele assoziieren sofort Trump, aber so einfach ist es nicht, Joshua Norton (1818-1880) war der Kaiser, den Namen kennt ihr alle nicht, und damals hat man so einen Monarchen in der Republik eben auch kaisern lassen – wenn heute in Deutschland die absurden Neomonarchisten vor Gericht stehen, fehlen die Satiriker. Leggewie schreibt aber zentral: „Wie die laufende Realsatire im Weißen Haus ausgehen wird, ist offen. Fest steht: Man kann nicht von Joshua Norton sprechen, ohne an Donald Trump zu denken. Seine monarchischen Allüren, wiederholte Anspielungen auf eine in der Verfassung untersagte dritte Amtszeit, seine dynastischen Ansprüche, und vor allem die Drohung, demokratische Wahlen zu ignorieren, die ihn nicht im Amt bestätigen, haben ihm zu Recht den Ruf eines <Neo-Royalisten> eingebracht„. Das Begräbnis von Norton war gewaltig besucht, man kann sich das bei Trump wünschen, aber noch lebt er und ist tatsächlich mächtig, mit Nuklear, Armee und Millionen entgeistigter Follower – da ist ein Unterschied zu Carl Schmitt, keine Millionen, aber dafür in der rechts-intellektuellen Szene und nicht nur dort hat Schmitt einen Platz, vor allem mit Freund/Feind und mit dem Ausnahmezustand. Und mit Peter Thiel, dem reichen Wortführer der Rechtsradikalen in USA, der sicher nach Trumps Tod nur ein harmloser Intellektueller gewesen sein will, und all das wird gut hier beschrieben. Anlass für den kurzen Essay sind die geöffneten Kriegstagebücher von Schmitt, nichts wirklich neues. Aber: was hat so viele Linke zu ihm gezogen? Dass er gescheit war, dass ihn also die gescheiten Demokraten ernst nehmen sollten, sagt zu wenig. Ich behaupte, dass er genau den Rand der rechten Theorie – praktisch war er nicht mächtig – so präzise darstellt, dass es eine enge Naht zur linken Demokratie gibt, aber entscheidend ist der Kontext, den man ihm von links nicht aufsetzen kann. Das wäre das Ende, hätte er nicht posthum so viel Einfluss in den USA – und könnte man diesem Einfluss besser und ernsthafter begegnen (wir, ich, können das schon, aber innerhalb der Elitenblase dreht sich vieles in seine Richtung. Meloni, nicht die AfD).

Vom Gegner lernen, das geht schon, aber bei Schmitt nicht wirklich, will man ihn nicht ikonisieren. Aber dem Kaiser von Amerika kann man schon entgegentreten. Nicht als Thronanwärter, sondern demokratisch, republikanisch, und nicht so ernst, wie die Presse Trump nimmt, weil sie ihm Macht unterstellt, die er schon hat, aber nicht so ganz…wie sie alle post mortem sagen werden und lachen an seinem Grab. Seine Opfer werden dann nicht um den Sarg stehen, aber seine Familie wird weiter Geld bearbeiten. Leggewie zeigt genau, mit Namensnennung, wer aller in die royalen Erscheinungsformen getreten ist. Und es bleibt nicht bei Erdögan und desgleichen. Auch bei uns, in einer noch echten Demokratie stecken solche Royalismen, damit man nicht ermüdet…und dann ist es vorbei.

Lest die beiden Artikel. Dann braucht es keiner Metatheorie. Da ist schon viel Realität drin, und Erinnerung, nicht nur bei Schmitt.

K. – Der Abend lohnt sich

K.

Drei Stunden im BE Theater, nach einer Enttäuschung zwei Tage davor sollte keine zweite kommen. K. Viele scheinen doch zu wissen, dass das Kafka meint. Übrigens: woher? Ist keine unheimliche Bildungsfrage. Zu diesem K. komme ich gleich, jetzt einmal der Regisseur Barrie Kosky – Wikipedia . Da wusste man schon vorher, dass es spannend würde, ob gut oder nicht, entscheidet sich ja auch in den Zuschauern. Ich sage es gleich: großartig, verstörend und ja, so will ich Theater immer wieder neu sehen, erleben. Mehr als drei Stunden, dann der Applaus.

Zu Kafka habe ich eine lange Beziehung, deren biographische Elemente ich hier weglasse. Aber schon der Untertitel des Stücks verbindet mich „Ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas Prozess“.  Und selten hat man, alters- aber auch bildungsbedingt, so empfohlen, den Kommentar des Regisseurs vor allen anderen Kommentaren zu lesen, und dann zu Kafka wieder zu greifen, jedenfalls zum Prozess, zur Strafkolonie, zum Hungerkünstler, auch wenn man meint, das alles schon zu kennen. Kennen schon, aber was weiß man….Da ich keine Kritiken schreibe, kann ich alle, die an dieser Aufführung mitwirken, nur loben, und Kathrin Wehlisch als K. natürlich mehr als feiern. So, genug der Einleitung.

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Wie gegenwärtig der über hundert Jahre alte „Prozess“ ist, spürt man, erfährt man irgendwie, und doch ist man nicht in eine zeitlose Tragödie hineingezogen, in allen Geschichten Kafkas, so empfinde ich das, wird erst klar, was der Prozess, der Hunger, die Strafe ist, wenn es sich – endlich? Endlich – mit sich selbst auseinandersetzt. Endlich hat mehrere Seiten. Das geht eben mit allen Menschen nicht durch Schuldzuschreibung vor sich und nicht nach einem gesellschaftlichen Muster, das anscheinend alle kennen, man aber im konkreten Fall nicht versteht (Wo ist die Anklage?). Das wirkliche Urteil braucht keine. Der Hungerkünstler endet überzeugend. Wie wir alle, wenn wir uns nicht die Abwicklung unserer Lebendigkeit in die Hände anderer begeben. Gar nicht einfach, nicht so. Ich wüsste nicht, was ich nicht von K. immer wieder lesen wollte, und irgendwie weiß man schon vorher, dass man nicht Zugang zur Befreiung durch ein bewachtes Tor haben kann. Man weiß es, aber meist kennt man keine alternativen Zugänge zur von anderen nicht gewährten Freiheit. So einfach ist das, wenn es so schön dargestellt wird, wie auf der Bühne.

(Gerade kümmert sich die SPIEGEL-Kultur um den ersten Satz des „Prozess“, wie ihn Kafka selbst auf das Niveau gebracht hatte, das nun Welterbe ist (Schöner schreiben: Der berühmteste erste Satz der Welt – und wie Franz Kafka ihn verbesserte)).

Das Bühnenstück verfolgt mich, weil es soviel K., das ich gelesen und wiedergelesen hatte, hochverdichtet zusammengeballt auf mich losließ, und ganz viele Erinnerungen reaktivierte. Die erinnern eben nicht nur den Text, sondern man sieht das Bild von Kafka in all diesen Beschreibungen aktiviert, als wäre er überall dabei und würde uns den Text als eine Biographie rübergeben, die nur für uns, für mich da steht – ein wirklich guter Autor, nic ht einfach einer von vielen.

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Während ich das niederschreibe, fällt mir auf, wie lange ich schon auch Sekundärliteratur und deren Kritik gesammelt habe, Kosky selbst verweist u.a. aufEvelyn Beck zu Kafka und dem jiddischen Theater. Unbedingt lesen: Hans Gerd Koch (Hg): Kafkas Familie. Ein Fotoalbum, Berlin (Wagenbach), mit Hinweisen auf die gesamte Kafka-Arbeit von Koch und Wagenbach. Ich nenne noch Giuliano Baioni: Kafka, Literatur und Judentum, Stuttgart 1994; Ritchie Robertson: Kafka – Judentum Gesellschaft Literatur, Stuttgart 1988, und etliche wichtige Texte von Frantisek Kautman, z.B. Svet Franze Kafky, Prag 1990 (vieles nicht übersetzt). Aber immer wieder Kafkas Texte lesen, auch ohne andere Kommentare, – es verbessert uns.

Franz Kafka bibliography – Wikipedia

Franz Kafka – Wikipedia