Natürlich wirkt die Hingabe von Brot und Spielen nach wie vor, wie im Römischen Reich. Die Hochzeit von Taylor Swift mit tausend (1000) Gästen sticht den Abschluss der US 250-Jahrfeier aus, und leider sehe ich im Trumpjubiläum eher das Lächerliche, und bei Taylor Swift das Grandiose. Aber deas bin ja nur ich, und brauche Brot uns Spiele nicht, darf den Gauner Infantino mit seinem Trump-hörigen Betrug an der roten Karte so bezeichnen und mich den wichtigeren Ereignissen der Weltgeschichte zuwenden.
Ich gebe zu: das ist die Arroganz derer, die Brot und Spiele nicht brauchen und sie auch nur distanziert kommentieren können. Und sage nicht: na und? sondern schau mir die Weltnachrichten, global und lokal, genauer an. Da spielen bei de Ereignisse kaum eine Rolle. Trump spaltet sein Land weiter, und es wird nicht zusammenwachsen, weil die laufenden Weltkriege schon keine Einigkeit herstellen. Wenn man sich, zu Recht, von den iranischen Diktatoren wegwendet, dann kann man doch den amerikanisch-israelischen Angriff nicht gtutheissen, zumal ja die USA den Iran vor mehr als 70 (!) Jahren so mitbegründet hatten und Israel meint, nicht verhandeln zu brauchen, um das Kriegsmoment des Iran zu reduzieren. Ich erinnere mich an die Schah- und Soraya-Feiern der europäischen Kultur, die lächerlich und pathetisch zugleich waren (ungute Erinnerungen an die W§ahrnehmung innerhalb von Bekannten usw.), und unseren Widerstand anheizten, der sich nach dem Übergang spätestens bei Chomenei wieder aufbaute. Die Erdöl getränkten Konflikte der beteiligten Staaten sind eben auch beides, lächerlich und pathetisch. (Für mich sind sie auch Keimzellen des Dritten Weltkriegs, der wird nur „anders“ verlaufen als WK I und WK II, aber er zeichnet sich ab). Israel wird auch lange Zeit nicht mehr so sein wie vorher, und dieses Vorher wird ein kritischer Maßstab zu sein haben; naja, das ist nur der Vorhof zur Beachtung von Trumps Zerstörung von Demokratie und Kultur, gestern noch besänftigt durch Brot und Spiele, heute wieder totalitär und asozial. Demokratie UND Kultur, wie überall, nicht zu trennen, wenn es für die und mit den Menschen weiter gehen soll. Im Dreieck mit der Natur& Umwelt können nur Kultur und Soziales die Demokratie und die Wirtschaft gestalten, nicht umgekehrt (wie die deutsche Regierung täglich predigt). Der Kampf gegen die Kultur sieht lächerlich aus, ist nicht pathetisch, sondern innerhalb der kapitalistischen Begradigung „normal“ (Gestern Weidel und Konsorten, die sind ja medial „normal“ geworden, doch grandios, doch lächerlich, und brandgefährlich). Das alles hängt konkret zusammen, und dagegen wenden sich Brot&Spiel -Politiker. Für alle diese sind Brot&Spiele „normal“, und deshalb dürfen sie es für uns nicht sein. Was folgt daraus, wie soll der Widerstand gestaltet werden? Natürlich nicht auf der Bühne, sondern im Leben, im Alltag. Dann wird sich zeigen, dass der Widerstand gegen Brot und Spiele, sei er auch lächerlich, sei er…pathetisch, das müssen wir tragen, dass dieser Widerstand nicht einfach den Führern gilt, sondern auch ihren Wählerinnen und Wählern, und das heißt Vor Ort, lokal, alltäglich und selbst glaubwürdig. Also müssen wir gegen die Radikalen, auch gegen Faschisten und Mitläufer, die NORMALITÄT wieder für uns herstellen, und nicht aus der Ausnahmesituation den normalen Entwicklungen der Rechten machtlos zuschauen. Dazu rücken Unterschiede zwischen den Bündnispartnern ein wenig in den Hintergrund, das ist nicht lächerlich.
Lest noch einmal oben. Taylor Swift vs. Trump. Nicht dass, sondern WIE wir aufmerksam werden, darauf kommt es auch an.