Die Politik der WELT mit sich und mit uns ist das Gegenteil von Weltpolitik. Auch meine ich nicht die Zeitung „Welt“, sondern die Welt, incl. die Erde, die Planeten und überhaupt, was uns weiträumig umgibt, während wir langsam vertrocknen und die Erde wie viele andere Planeten wüst und unbrauchbar wird. Nicht ohne zutun der globalen Diktatoren und ihrer lokalen Dienstleister, auch der deutschen o,7 Regierung, aber es geht um mehr als unseren Beitrag zum Erduntergang. In den Plänen der Regierung kommt die Umwelt nicht mehr vor. Man will wachsen und die Konten füllen, man will reicher werden und schön brav bleiben, sich von anderen im Guten abheben und im Schlechten nicht unterordnen. Das nennt man die Politik der noch nicht Reifen oder der Überwuzzelten.
Wir können da wenig umlenken oder aufhalten, aber immerhin: wir können schon sagen, was wir denken: nicht einfach mitmachen oder geschehen lassen. Wasser sparen, schon beim kochen oder duschen…geht noch. Lieber die Felder gießen als die Blumen am Balkon, naja, das geht kaum noch. Auch das ungewaschene Auto noch weiter bewegen…wir sind ja zivilisiert. Das wäre der Anfang, in einem Jahrzehnt, wenn von Gletschern nichts mehr kommt als gelockerte Felsbrüche. Später wird es noch trockener, oder im Gegenteil, überschwemmter. Oder beides. Und wenn wir unsere Kinder und Enkel noch so lieben, werden wir ihre Dürrpolitik kaum mehr wirklich erleben, wir können sie nur vor-denken: so kommt es wohl. Der Rest der Erde und der Welt kann uns posthum egal sein, weil wir ja unsere Gefühle nicht weitergeben werden können.
Sagt der Wiener: na und? Sagt ein anderer: wieso?
Einfache Antwort: mehr Umweltpolitik. Ja schon, aber wie gegen die globalen o,7 Regierungswachstums-agenten? Kämpfen, nu, aber wie?
Komplizierte Antwort: Mehr und besser denken und handeln. Ja schon, aber wie die Aufklärung, den Fortschritt in diese Richtung wieder befestigen und beschleunigen?
Klar: Politik. Wie und wer mit wem, und wie absichern usw…Theorien dazu gibt es genug, aber auch die Angst, dass man geköpft wird, wenn man das umsetzt, was längst nottut.