Nicht jeder Kalauer ist akzeptabel und manche sind nur peinlich. Wenn man Ski Zoo variiert und Schizo kommt heraus, ist das gar nicht falsch. Viele Skilifte müssen ihren Betrieb einstellen, kein Schnee, große Anlagen hingegen ignorieren das Klima und benützen zehn-tausende Schneekanonen und Wasserreservoirs zu lasten von Almen und Umwelt. schizophren, oder? Auch sind die Preise für die Wintersportartikel und Liftkarten nur mehr für die obere Mittelschicht erträglich. Für die anderen sowieso nicht mehr, und ihre Schulen, Kitas etc. verfallen. Ein Wahnsinn unserer Gesellschaft.
Ein anderer ist die Folter der Schlachtung von Schwein, Rind und Huhn. Man muss kein Vegetarier sein, um auf dieses Fleisch, auch Fisch zu verzichten. Es gibt ein paar noch erträgliche Varianten für Fleischesser, bitte keine religiösen schwarzweiß Urteile, aber die Schlachtbarbarei gehört auch zur Ablehnung des Schlachthofprodukts. Die tierfreundlicheren Varianten sind, leider, teuer, ich weiß, aber man sollte sie nutzen, wenn man kann. (Heute: DLF, 11.30).
Auch der Wasser- und Brunnenmissbrauch für neue Kernkraftgiganten verträgt sich nicht mit des o,7 Kanzlers Prognose der Vervierfachung der Kernkraft Kapazität bis in die 30er Jahre.
Drei Beispiele. Ich weiß, es gibt mehr und andere. Und meine Attacken auf das Wirtschaftswachstum sind ja vor allem auf den Profit und die Trennung von Politik und Ökonomie gerichtet.
Da mache ich keine Popularitäts-Politik draus, sondern erwarte selbst für mein kurzes Leben wahrscheinlich Abstriche der Lebensqualität als Vorboten für unsere Kinder und Enkel. Aber leider wird meine Generation unter dem Leiden unserer Nachkommen nicht leiden, sondern tot sein.
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Zurück zum Skiwahnsinn. Manche Tiere sind ausgestorben, weil sie sich nicht auf die Klimaänderung einlassen konnten. Manche Menschen lassen sich auf so etwas nicht ein. Warum? Obwohl, wenn sie auch bergsteigen, dann sehen sie die verrottenden Liftstützen auf vielen Anstiegen, nicht nur weil Sommer ist, sondern weil sie sinnlos verkommen. Aber auf den Wechsel der Lebensumstände stellen sich diese Menschen nicht ein. Das wäre ein Zeichen der evolutionären Einsicht. Frage: hat die Evolution aufgehört, sich und damit uns in der Welt zu entwickeln, oder ist die bezeichnete Menschengruppe ausgestiegen, mit vielen anderen auch: sie leben dann nur die Gegenwart und haben keine Zukunft…immerhin werden die meisten nicht mehr skifahren (übrigens: ich bedaure das auch für mich, aber so ist es eben mit dem Klima und den Jahreszeiten).
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Mir fällt aber auch auf und ein, wie anders und erfolg-reich eine Lebensführung für viele ist, die sich dem Mainstream an Wirtschaftswachstum widersetzen. Und werte Leserinnen und Leser, mal ehrlich: man kann von den Alternativen täglich lesen, viele bewundern das, und etliche von ihnen folgen dieser Lebensführung. Ohne Lehrbücher und Seminare und teure Schulungen. Nicht lachen: DAS ist einer der Bestandteile von Evolution für Verstand und Gemüt. Leider nur einer, ein anderer wird von Marx bis Adorno hinreichend kritisiert. Aber den einen kann man ja verfolgen. Die Veränderung des eigenen Charakters kann man selbst schon wahrnehmen, andere nehmen das auch wahr. Beim Beispiel Schlachtvieh (oben, Nr. 2), ist es ja auch nachvollziehbar, Geschmacksveränderung zu erzielen, nicht immer gut, aber in Abwägung…und das hat noch gar nichts mit Klimawandel durch Fleischverzicht zu tun, kann es auch. „Nicht immer gut“ ist relativ, das gehört meist in die kritische Lebenssphäre unserer globalen Oberschichtsektion, die diesen Maßstab nicht in ärmere Weltgegenden übertragen lässt. Da ist das Tor zur Politik. Schauen wir einmal, wie viele Grundwasserlöcher noch aufreißen (auch wieder ausführlich im heutigen DLF), wenn weiter Wasser für Kernkraft und falsche Anbaupflanzen vergeudet wird.
Worüber ich lache: wenn manche noch immer sagen, dass sie das nicht gewusst hätten, man kann nicht alles wissen….hat auch niemand behauptet.