Absturz ins AUDItorium

Die faschistische Anbiederung des Audichefs ist typisch, aber nicht einzigartig: auch die US Megaindustrie hat sich in den Trump des Trump begeben. Dass die besseren Medien in Deutschland heute den schmierigen Auftritt kritisieren, ist schon gut – am Tag von Lulas Wahlsieg, am Tag des serbischen Wahlsiegs. Damit sind einige demokratische Schritte erfolgt, aber VORSICHT: noch dräut, auch in Europa, der flächendeckende Durchbruch des Faschismus, ob putinesk oder melonisch…dem Audifaschisten kann man wenigstens mit einem Boykott des Audikaufs begegnen. Und schaut euch seine Geschichte an: Audiwerke – Wikipedia, und vor allkem die Beziehung zum PKW Horch…deshalb kaufen viele bis heute keinen Audi). Aber wichtiger noch ist die Ideologiekritik an diesem Wirtschafts…ja, was ist er? an diesem Wirtschaftsbetrüger Döllner. Setzt ihn ab. Nebensatz: Einige Medien haben die Audifabrik in den USA ausdrücklich gelobt (Ökonomie), nur das Verhalten des Managers kritisiert (Politik). Da könnt ihr ausnahmsweise einmal Marx` Politökonomie studieren.

Aber mit ein paar Erfolgen ist die Auseinandersetzung für die Demokratie und gegen den Faschismus nicht gewonnen. Die letzten Beispiele haften noch, keine Wiederholung.

Der letzte schöne Montag, zwischen zwei zerstörerischen Stürmen.

Ich bin Doppelstaatsbürger und heute auf meine Heimat orientiert:

„„Eingedenk der Tatsache, daß Österreich am 26. Oktober 1955 mit dem Bundesverfassungsgesetz BGBl. Nr. 211/1955 über die Neutralität Österreichs seinen Willen erklärt hat, für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren und sie mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen, und in eben demselben Bundesverfassungsgesetz seine immerwährende Neutralität festgelegt hat, und in der Einsicht des damit bekundeten Willens, als dauernd neutraler Staat einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten zu können, hat der Nationalrat beschlossen:“

– Bundesgesetz über den österreichischen Nationalfeiertag

Anlässlich des Nationalfeiertags sind am Montag auf dem Wiener Heldenplatz über 1.000 Rekrutinnen und Rekruten angelobt worden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) haben in ihren Reden vor einem gewandelten Europa gewarnt, in dem Frieden keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Sie appellierten für ein gestärktes Heer und einen aktiven Beitrag zur Landesverteidigung. Rund um den Heldenplatz öffneten Hofburg, Bundeskanzleramt, Parlament und viele weitere Institutionen ihre Türen. (Nationalfeiertag: Warnung vor gewandeltem Europa – news.ORF.at)

Feiertage in Österreich können ambivalent sein (1. Mai) oder fallen in die religiöse Unschärfe, aber der 26.10. hat mich schon als Jugendlicher angezogen, natürlich auch ambivalent, wie alle Feiertage der Welt. Die Symbolik der neutralen Heimat, braucht man heute weniger denn zuvor in Frage stellen, obwohl Neutralität im Zeitalter der Tyrannen ihre Bedeutung verändert hat. Übrigens: bei aller Freundschaft, wir sind nicht Schweiz…Gerade wenn man die beiden faschistischen Diktaturen, von 1933 bis 1945, nicht verdrängt, muss einem schon klar sein, dass die österreichische Nachkriegssäuberung durch andere, mächtigeren Interessen, v.a. Russland und die USA, natürlich nicht der kritischen Abdrängung standhielt, und da ist uns schon einiges gelungen. Dass die Faschisten nach wie vor stark sind, also klar: die FPÖ. darf und muss niemanden verwundern, das ist die Zähigkeit der Geschichte eines Staates, der soweit gespalten war und ist, dass es das faschistische Leftover noch immer gibt, natürlich auch bei den Jungen. Da Deutschland anders ist und Bayern kein Vorbild, bleibt in Österreich…Und da schaue ich natürlich auf den demokratischen Widerstand, auf die letzten beiden Bundespräsidenten Fischer und Van der Bellen, auf eine erstaunlich widerstandsfähige Beamtenschaft und große Teile der Justiz – mit übrigens schmerzhaften Einbrüchen. Also: das geht schon, und wenn ich noch immer viel Geschichte des Landes studiere, jüdische, kulturelle, multikulturelle, sozialpolitische, dann bin ich weniger verwirrt als gegenüber den Deutschen. Und hebe mein Glas darauf, dass aus vielen unterschiedlichen Gründen ab 1918 keine Vereinigung mit Deutschland stattgefunden hatte. Wenn ich jetzt sage: trotz Mozart und Beethoven, dürft ihr meine Wiener Ironie durchaus wertschätzen. Nationalfeiertag (Österreich) – Wikipedia

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Jetzt sind wir wieder in Europa, in den Tagen gefährlicher Abstürze und Umbrüche, global und hier, vor der Haustüre. Da müssen wir kein konkretes Deutsch-Amerikanisches Detail ausbreiten. Die Festung Europa konsolidiert sich gegen nicht geduldete Ausländer. Mit vielen der Mitgliedsländer. Man schaut nicht auf die franzäsische Geschichte, vor allem im Krieg mit Algerien, man schaut nicht auf das Ende des Kolonialismus in anderen Ländern, und dann fragen sich wieder einige Politiker, warum denn das so gewalttätig wurde/ist/wird. Die Ausländerfeindlichkeit in der EU wird sich ausbreiten, in Demokratien und Faschismen. Das ist alles nicht deckungsgleich. Aber wenn die Ausländer fehlen, dann werden viele Alte leiden, nicht nur AfD Mitglieder, und zwar bald. Die Analysen sind schmerzhaft. Sollen sie sein, müssen sie sein.

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